Lierenfeld und seine Wunderlampe

Ich beziehe mich auf einen Artikel in der NGZ vom 12.9.2022
Dormagen in der Kostenfalle – Stadt will sich nicht verschulden

Und hierbei auf folgendes Zitat von unserem Bürgermeister:
„Kommunen sollen einen Freibrief bekommen, sich über beide Ohren zu verschulden“, wetterte Lierenfeld. Er hält es für realistisch, dass Schulen für Dormagen von über 100 Millionen Euro auflaufen. „Absoluter Irrsinn.“ Die Kosten bei Gas und Strom haben sich verfünfzehn- bzw. verzwanzigfacht.

Mein Kommentar dazu:
Herr Lierenfeld, ich hätte da mal eine Frage, sie sind ja sooooooo gegen das Schulden machen da oben, warum sind sie dann der Schuldenkönig geworden? Ich weise sie nochmal darauf hin, dass sie es mit einer grandiosen Leistung hinbekommen haben, seit ihrem Amtsantritt 2014 die Konzernschulden von Dormagen, von überschaubaren 89 Millionen € auf heute ca. 700 Millionen €, hochgepeitscht haben, und das ganz ohne Krisen! War da etwa ihr Zwillingsbruder am Werk und sie wissen nichts davon, oder haben sie dasselbe Leiden wie ihr Genosse Scholz? Zeitgleich, haben sie uns noch Zinswetten mit einem Volumen von 302,4 Millionen € für 30 Jahre geschenkt!

Wie erklären sie mir dieses Paradoxon? Wenn sie mir diesen krassen Gegensatz erklären können, sind sie ein Finanzgenie! Oder reiben sie bei solchen Aussagen vorher immer an ihrer Wunderlampe?

Achim Breuer