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Kommentar & Meinung zum Artikel aus der NGZ von heute:
Hundehalter verärgert über Steuererhöhung

Das ist einfach erklärt, denn seit 2014 ist Erik Lierenfeld Bürgermeister von Dormagen! Damals hatte unsere Stadt 59 Mio. € Schulden, heute sind es 600.000.000,- € Schulden die der Konzern Stadt Dormagen zu schultern hat. Diesen Schuldenberg werden wir alle jahrzehntelang abtragen müssen. Nach unseren konservativen Schätzungen, zahlt Dormagen aktuell jeden TAG mindestens 25.000,- € Zinsen, und da ist die Tilgung noch nicht drin.

Herausragend auch der Kassenstand auf dem Masterkonto der Stadt, da geht die Hundesteuer u.a. ein. Das Konto stand Ende März mit fast 190.000.000 € im Minus! Man nennt das Kassenkredit und der ist nichts anderes wie der Dispo bei Eurer Hausbank. Das der Dispo nicht der günstigste Kredit ist weiß jeder.

Die Krönung aber ist, dass Lierenfeld wohl Aufgrund der Zinsrisiken bei der Megaverschuldung angefangen hat mit spekulativen Zinswetten diese zu kompensieren. Zusätzlich bedient er sich dabei einer fragwürdigen Beratergesellschaft namens Magral AG Financial Brokers aus München. Gewettet wird auf die Zinsentwicklung der nächsten 30 Jahre und zwar gegen Banken. Der Nominalbetrag liegt bei schwindelerregenden 221.000.000 €. Man nennt das Zinstauschverträge oder Zinsswaps. Viele Kommunen haben damit schon Millionen verloren u.a. Neuss 10 Mio €.

Die Eigenkapitalquote von Dormagen ist seit 2014 dramatisch gesunken und die Verschuldungsquote ebenso dramatisch gestiegen. Eigentlich ist der Konzern Stadt Dormagen pleite und seit 2014 geht es bergab!

In jedem normalen und echten Konzern, wäre Lierenfeld mit diesen Zahlen vom Aufsichtsrat schon längst entlassen worden. Leider hat er hier eine Mehrheit im Stadtrat und ist praktisch unantastbar! Das wird Dormagen den kompletten Hals kosten!

Lierenfeld selbst begründet alles mit der Multi-Krise und nicht mit seinem Komplettversagen! Die Krisen haben aber lediglich einen Anteil von 10% an der katastrophalen Finanzlage in Dormagen, denn wir reden hier über einen Zeitraum von 9 Jahren als „Konzernchef“. Eigentlich müsste er von sich aus zurücktreten, weil er es nicht kann und noch nie gekonnt hat. Wir glauben es geht ihm nicht um Dormagen, sondern ausschließlich um seine politische Karriere! In Dormagen ist es 13 Minuten NACH 12!

Zusätzlich wurden folgende Steuern angehoben: Grundsteuer A von 241 auf 290 Punkte, die Grundsteuer B von 435 auf 595 Punkte sowie die Gewerbesteuer von 450 auf 500 Punkte! Was kommt noch?

Der Einzige der es sich weiter gut gehen lässt ist Bürgermeister Lierenfeld, der sich seit Ende letzten Jahres in einem 128.000,- € Dienstwagen vom eigenen Fahrer rumkutschieren lässt!!! Eine grandiose Idee…!

Die Lokalpresse berichtet darüber nicht, die gehört zu seinem Netzwerk!